Polianders Zeitreisen

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Kranz oder Krone (78) – einander wieder sehen

07.06.2021 · poliander

Wiedersehen: Menschen, mit denen wir befreundet sind, Menschen, mit denen wir bekannt sind, Menschen, die wir jetzt kennenlernen. In einem Hinterhof stehen, ungleichmäßiges Pflaster und struppiges Gras unter den Füßen, improvisierte Sitzgelegenheiten, manche setzen sich gleich auf den Boden. Eine freundliche Hand reicht ein Kissen. Manche lehnen an der Wand einer Remise. Nach drinnen gehen, […]

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Kranz oder Krone
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Kranz oder Krone (76) – sehen und lesen, sich aufmachen und hingehen

27.05.2021 · poliander

Frisch erschienen: Prolog. Heft für Zeichnung und Text Nr. 22 Thema der aktuellen Nummer: Nacht//Schatten Buddys of Prolog – Ausstellung mit Arbeiten von Freund*innen von PrologWo: io lux, Lehderstraße 119, 13086 BerlinWann: am 3./4. Juni 2021, von 16 bis 20 Uhr sowie am 5./6. Juni, von 12 bis 20 Uhr Lesungen zur Straße und Finissageam […]

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Augenweide · Buchstabenfracht
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Kranz oder Krone (62) – eben erlebt, schon spannende Erinnerung

07.08.2020 · poliander

Erste Märzhälfte 2020: Die feministische Psychotherapeutin und Autorin Gabriele Freytag fasst den Entschluss, sich gemeinsam mit einer unmittelbar benachbart lebenden Freundin in eine Art freiwillige Quarantäne in ihrem Wohnort zurückzuziehen. Sie nennen es Retreat und bleiben dabei, als wenige Tage später so gut wie das gesamte öffentliche Leben in der Bundesrepublik stillgelegt wird.

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Kranz oder Krone
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Kranz oder Krone (56) – Baumglück und die Erinnerung an eine Kommandantura

29.05.2020 · poliander

Blick aus dem Fenster: Die voll ergrünten Bäume verhindern den Blick auf das Gerüst dort drüben, am Ende der Straße, oben, unten, schräg gegenüber. Ach, draußen sein! Geräusch: Klappern und Schlagen von Metall auf Metall zeigt an, was geschieht: Das Gerüst, das am Anfang des “Lockdowns” aufgebaut wurde, wird nun abgebaut. Das Dach ist repariert, […]

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Kranz oder Krone
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Kranz oder Krone (22) – Lesereisen im Homeoffice

08.04.2020 · poliander

Poliander, in wiedermal jungen Jahren irgendwann in den 70ern also, lebte in einem Leseland. Es war ihr selbst gefundenes Land, und die Werksbibliothek eines thüringischen Industriebetriebs galt als seine Hauptstadt. Allein streifte P. durch die Regalreihen, und wenn sie im toten Winkel zwischen zwei Regalen weilte, stand die Bibliothekarin von ihrem Schreibtisch auf und spähte […]

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Kranz oder Krone
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Im Spiegel

31.12.2019 · poliander

Raus aus der Stadt und irgendwohin, das ist wo das Land noch weit ist, irgendwohin, wo die Bebauung streut und dazwischen überall dieser Horizont, der ansteigt und der sich neigt, der zu weit ist, zu hell, zu blau und sehr fern. Was für ein Jahr, so lang, so voll, bewegungs- und ereignisreich, echtes Schwergewicht. Jetzt […]

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Reisebrief
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Wohin sonntags? Natürlich in die Amerika-Gedenkbibliothek

26.04.2018 · poliander

Welcher Bezirk gleicht einem düsteren Keller? In welcher Bar verkauft sich eine Dichterin? Wer weist die toten alten Damen auf dem Friedhof ein? In welchem Hafen blinkt ein Hund? Wo schreit ein Immobilienmakler um sein Leben? Und welchen Weg nahmen einst die Kaninchen?

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Buchstabenfracht · Reisebrief
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Illusion und Fremdheit

15.03.2018 · poliander

Auf dem Bahnsteig: sitzen im Zug, warten, dass er fährt. Spürt zuerst der Körper das Fahrgestell anrucken, sieht zuerst das Auge, wie das Bild im Fenster sich verändert? Blick hinaus: Dinge geraten in Bewegung. Äh, welche jetzt? Wenn das Schiff am festen Strande      hinfährt auf dem Wogenpfad, Glauben die im Schiffe manchmal,      was […]

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Erregung
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Zurück nach Babel geht es durch den Fluss

18.02.2018 · poliander

Trinkt sie aus dem Lethefluss, wird sie vergessen, die Seele. So sagt der Mythos, und so glaubt sie auch. Sie schöpft das Wasser mit der Hand. Eine Verwirrte kommt, spricht mit ihr, schreit sie an, ehe sie noch das Wasser vom Munde gewischt hat. Die Alte läuft davon, sie hat längst getrunken. Ob das Wasser […]

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Augenweide · Begegnung
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Eine Frau aus Mariupol

27.03.2017 · poliander

Als P. das Gespräch mit Natascha Wodin im Radio hörte, wusste P. gleich: Dieses Buch muss ich lesen. Natascha Wodin, ihr feiner Stil, P. lang vertraut aus dem Roman “Die Nachtgeschwister”, sprach im Radio mit dieser Stimme, wünschte sich dieses Lied. Und sie erzählte, wie sie sich im 21. Jahrhundert auf die Suche nach einer […]

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Begegnung
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