Polianders Zeitreisen

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Presse / Kritik

Die Sportlerin. Die Geschichte der feministischen Kickboxerin Claudia Fingerhuth:

Gabriele Freytag in Virginia Frauenbuchkritik vom Frühling 2019: … Was mich insgesamt an Gramanns Schreiben gepackt hat, war nicht nur die Entdeckung von Ähnlichkeiten oder gar Gemeinsamkeitn mit der Protagonistin – sondern mehr noch, eine Biografie zu lesen, die so präzise zeitgeschichtlich eingebettet und ausgepolstert wird. Es geht um die Szene der 1980er in Kreuzberg, um die legendäre 1.-Mai-Demonstration, um ein Strafverfahren wegen Landfriedensbruch gegen Claudia Fingerhuth und ihren Gefängnisaufenthalt in Plötzensee – und vieles andere mehr. Mir fiel auf, wie selten von solchen Lebenswelten und damit verbundenen Auseinandersetzungen und Erfahrungen kundig erzählt wird…

KASSANDRA FOLGEN:

Uwe Salzbrenner in der Sächsischen Zeitung vom 14. November 2017: … Wer die Wahrheit ausspricht, ersehnt Heilung. Im gleichen Geiste funktioniert Gramanns Kästchen: Wer hier einen Zettel zieht und die Nachricht liest, ist den Spielregeln gemäß ab jetzt verantwortlich. Für die Weitergabe. Und für die Konsequenzen.

Heinz Weißflog in den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 24. Oktober 2017: Alles ist ungewiss
… Der Text mit großer aktueller Authentizität reflektiert die alten Fragen, historische Konflikte, Nationalismus, Eurozentrismus und überhebliches Deutschtum.

Die Sumpfschwimmerin:

Sibylle Orgeldinger am 26. April 2018 in den Badischen Neuesten Nachrichten (Print) unter der Überschrift Aufbegehren gegen den Stillstand: … Die Ich-Erzählerin, die Dissidentin Inge Stein, die ihren Lebensunterhalt mit Korrekturlesen verdient, will sich mit dem Stillstand nicht abfinden, sucht Bewegung und Begegnungen.

Sarah Rubal auf www.literarischehebamme.de, am 24. September 2017 unter der Überschrift Auf der Suche nach meinen Schwestern über Die Sumpfschwimmerin: … bezeichnenderweise begann ich ihn (den Roman – UG) zu lesen, als ich letzte Woche an einem Spätsommertag direkt am Bahnhof Friedrichstraße in Berlin saß und Tee trank, jenem Bahnhof, an dem auch Inge in dem Buch immer wieder vorbeikommt, ein geteilter Bahnhof damals, ein Berlin, das jenseits der Mauer für die im Osten nur eine große, leere Karte war, während die aus dem Westen in ihren Bahnen durch die Geisterbahnhöfe im Osten fuhren.

Friederike Mehl über Die Sumpfschwimmerin. In: Missy Magazine 04/2017 (Print): … besticht das Buch durch einen bewegenden Eindruck der Ostberliner Frauenszene und Gegenkultur Ende der 1980er-Jahre. Gramann zeigt zugleich sensibel Differenzen und Anknüpfungspunkte zwischen den Anliegen der Frauen(bewegungen) in Ost und West auf.

Anke Engelmann in ihrem Poesieblog (www.poesiebuero.de): Ich hab das Buch hintereinander weg gelesen, oft sehr berührt, manchmal sogar mit Tränen.