Polianders Zeitreisen

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Besuch im Ökohaus

13.04.2013 · poliander

Im Vorfrühling, der sich dieses Jahr unendlich und trist dahindehnt, reiste Poliander nach Frankfurt an den Main. Nicht um wie sonst am Main zu spazieren und überm Glitzern des Flusses einen Apfelwein zu trinken, in Rosen und Palmengarten zu schauen. Auch Frankfurt kann trist sein, unter Hochbahnen und an einsamen Parkplätzen. Poliander besuchte die Frauennotruf […]

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Reisebrief
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Etwas Besseres als Versprechungen finden

07.01.2013 · poliander

Wer viel zu Fuß geht, kommt in Städten bald auf den Friedhof. Besser gesagt: auf Friedhöfe. So viel zwitschernde, blühende, blätterrauschende Natur gibt es da, mehr als auf manchem Umlandstraßendorf mit Neubausiedlung und Genmaisplantage. Und wem man da alles begegnet, auch ohne Spökenkiekerin zu sein! Auf dem Berliner Friedhof Bergstraße begegnete Poliander einem kleinen Verlag.

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Begegnung
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Glückwunsch, kleiner Verlag!

30.11.2012 · poliander

Der binooki-Verlag erhält den Förderpreis der Kurt-Wolff-Stiftung. Poliander hat im Frühling mit den binookis gesprochen, binooki-Bücher gelesen und versteht was davon: Die haben es verdient! Koordinaten:  lesen, Kurt-Wolff-Stiftung, Lesung des binooki-Autors Emrah Serbes am 1. Dezember 2012, 20:30 Uhr bei “ocelot, not just another bookstore” in der Brunnenstr. in Berlin.

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Schönste Stellen
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Rauscherzeugende ästhetische Genüsse

02.11.2012 · poliander

Wäre Berlin die Welt, läg er an ihrem Ende: ein Garten ganz im Nordwesten, in Heiligensee, an der Wildbahn, an der Hasenfurt, zwischen Bäumen, kleinen Straßen und Flurstücken von absurder Namensschönheit. Haltestelle Bekassinenweg. Die Bekassine ist der Vogel des Jahres 2013, man nennt sie auch Meckervogel und Himmelsziege. P. weiß nicht, ob es am Bekassinenweg […]

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Erregung
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Aufs passende Gleis im Gender-Rangierbahnhof kommen

18.08.2012 · poliander

… und Heranwachsende und junge Erwachsene darüber aufklären? Das macht ABqueer. Ohne langes Drumrum: Polianders größtes Vergnügen ist es, mit Menschen zu sprechen, die sich mit Herzblut und guter Kraft einsetzen. Poliander sprach mit den Leuten von ABqueer in Berlin-Schöneberg und Berlin-Neukölln. Selber lesen: am 18. August in der Wochenendbeilage der Tageszeitung ND oder gleich […]

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Begegnung
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Schöne Bücher, sag ich

06.07.2012 · poliander

An seinem dreißigsten Geburtstag setzte Lucky Luke seiner großen Suche ein Ende und klopfte an die Tür des berühmten Therapeuten in der Tunalı-Hilmi-Straße. Selma öffnete. eine Frau wie ein Verbotsschild: “Hier darf man nicht rauchen”, sagte sie. “Wer raucht denn hier?” Selma bemerkte, dass die Maltepe, die aus Lucky Lukes Mundwinkel hing, gar nicht brannte. […]

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Begegnung
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Kinoliebe auf der Insel

23.04.2012 · poliander

Polianders  führte auf die kleine Insel Amrum. Dort besuchte P. auch das Kino “Lichtblick”, nahe bei der Stelle, von der aus die alten Amrumer übers Meer schauten, damit ihnen kein Strandgut verlorenginge. Wer dort – in Kino natürlich, nicht auf dem verschwundenen Ausguck der Herren des Strandes – nie den legendären Film “Sturmflut I” sah […]

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Begegnung
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Poliander behielt recht, wurde traurig, ist froh. Besuchen Sie Leipzig!

16.12.2011 · poliander

2009 reiste ich nach Leipzig und traf dort Frau Scharff, die über ein Reich aus feinen Sächelchen herrscht, und mir zeigte, wie sie damit anderen Menschen den Alltag versüßt. Frau Scharffs Geschäft in der Reichsstraße, nicht weit vom Bahnhof, nah am Bildermuseum gefiel mir sehr.

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Begegnung
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90 Jahre Musik im Pelz

14.10.2011 · poliander

… Kulturamtsleiter Riedmann sagt: »Die Donaueschinger betrachten die Musiktage mit Neugierde – und mit Skepsis.« Sind denn nicht oft Donaueschinger selbst beteiligt? Innenmarketing wäre es nicht, aber wenn es ins künstlerische Konzept passe, 300 Blasmusiker finde man durchaus. 2006 waren es sogar 350, die der amerikanische Komponist Alvin Curran für seine Performance »Oh Brass on […]

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Ohrenschmaus
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Auf tiefen Abhängen mit Vergil

27.07.2011 · poliander

“Ich kann nicht mehr sagen, wie ich dort hineingelangte; so voll Schlaf war ich zu jener Zeit, dass ich vom wahren Wege abkam.” In den Wald zu gehen war, buchstäblich wie metaphorisch, kein Spaß vor 700 Jahren. Und erst hineingeraten!, was gleichbedeutend ist mit dem Abkommen vom rechten Weg, metaphorisch wie buchstäblich. Ein gesuchtes Abenteuer […]

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Reisebrief
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