Polianders Zeitreisen

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Ich sah Nietzsche nur einmal

02.12.2017 · poliander

Eines Tages hing der Zettel an der Laterne, schief hinter einen Kabelbinder geklemmt: Er, stand da, sei verschwunden, um Mithilfe werde gebeten. Hatten wir ihn gesehen? Freigänger sei er, stand zu lesen, komme und gehe und komme zurück. Nie sei er fortgeblieben bisher. Wir, die die Straße passierten, möchten in unseren Garagen schauen und in den Kellern, ob er wohl versehentlich eingesperrt worden sei. [Mehr →]

Erregung
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Streit und andere Versuchungen

28.11.2017 · poliander

Juliane Beer, Ulrike Gramann, Ilka Haederle und Katrin Heinau lesen unter dem Titel

Streit!

aus ihren Büchern, und zwar am 1. Dezember, 19 Uhr
im Sonntagsclub, Greifenhagener Str. 28, Berlin Prenzlauer Berg

Frauen sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

Für immer Spiel

Die Wundermusik

 

Ebenso herzlich eingeladen sind Leipzigerinnen und reiselustige Gästinnen in

Frau Scharffs Literatur-Salon

am 7. Dezember, 18 bis 20 Uhr im Leipziger Schmuck-Bureau

Gramann erzählt das Märchen “Die Nixe und die zwei Schwestern”: Märchenhaftes Glück und märchenhaftes Unglück liegen nah beieinander, wenn wir den intelligenzbegabten und wunderwirkenden Wesen der Natur begegnen. Das Märchen erzählt, wie ein beherztes Mädchen daran geht, Mensch und Meerwunder zu versöhnen.

Schmuck und Bücher können erworben werden.
Nur mit Anmeldung (post〈at〉schmuck-bureau.de). Lukullische Beiträge fürs Buffet sind willkommen.

Koordinaten: Sonntagsclub, Schmuck-Bureau

 

 

 

Buchstabenfracht

Sumpfschwimmerin: Einladung

30.10.2017 · poliander

 

Sumpfschwimmerin

Sumpfschwimmerin

Liebe LeserInnen,

Sie sind, ihr seid herzlich eingeladen zur Lesung aus

Die Sumpfschwimmerin

am 10. November 2017, 19:30 Uhr
in der Ausstellung “hinter dem weg”, Dresdner Sezession 89 / galerie drei, Prießnitzstr. 43, 01099 Dresden

In der galerie drei der Dresdner Sezession stellen aus:
Rita Geißler und Petra Graupner
Details hier.

Gramann freut sich sehr, in der galerie drei zu lesen. Sie sind, ihr seid herzlich willkommen, desgleichen eure und Ihre Meinung und Kritik.

Koordinaten: 51° 3′ 34” N, 13° 45′ 10” O

Buchstabenfracht

RuhrgeBEATgirls: Sie haben einfach gespielt

13.10.2017 · poliander

Sie wollten nur spielen

The Rag Dolls: Sie haben es einfach gemacht (Bild: Privatarchiv Ilse Jung)

1968 war sie 20 Jahre alt, Ilse Köppen aus Duisburg-Duissern. Im Jahr zuvor hatte sie von einem Freund gehört, eine Mädchen-Beatband, in der seine Cousine Bass spielte, suche „eine Gitarre“. Diese Mädchen-Beatband – es soll die erste gewesen sein, in Deutschland vielleicht, in NRW wahrscheinlich, sicher im Ruhrgebiet, hieß „The Rag Dolls“. Ilse wollte die gesuchte Gitarre werden. [Mehr →]

Begegnung
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Wohlfühlsprache // Einverständnis

21.09.2017 · poliander

1. Berlin, Laternen, Parteiplakate. Eines zeigt einen jungen Mann, ein Bürschchen, könnte P. sagen, Gesicht mit Kapuze verdeckt, einseitig heruntergezogener Mundwinkel. Text:  Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber sie stirbt. 

Welche Hoffnung ihm gestorben ist, erfährt P. nicht. Vielleicht die Hoffnung, mit einer Spaßpartei ohne weiteres Zutun und ohne Anstrengungen um den Zustand der Welt gute Laune zu bekommen? Wohlfühlsprache für Möchtegernzyniker, die sich die gesellschaftlichen Verhältnisse, in die sie hineingeboren sind, nicht allein schlechtgucken können.  [Mehr →]

Begegnung

Künstlerinnenbuch und Ausstellung

12.09.2017 · poliander

*** Lesung am 26. Oktober 2017 ***

KASSANDRA FOLGEN

Kerstin Franke-Gneuß • Else Gold • Ulrike Gramann • Gudrun Trendafilov
Grafik • Objekt und Assemblage • Erzählung und Fragment • Malerei und Grafik

KASSANDRA FOLGEN

… seit Oktober 2017 im Buchhandel

KASSANDRA FOLGEN
Ausstellung
vom 6. Oktober bis 25. November 2017
in der Galerie Raskolnikow, Böhmische Straße 34, 01099 Dresden
Veranstaltungen:
6. Oktober, 19:30 Uhr: Ausstellungseröffnung
26. Oktober, 19 Uhr: Lesung und Gespräch zum Künstlerinnenbuch KASSANDRA FOLGEN
Alle beteiligten Künstlerinnen laden herzlich zum Gespräch ein.
Lesung: Ulrike Gramann


KASSANDRA FOLGEN

Franke-Gneuß • Gold • Gramann • Trendafilov
Bild- und Textbuch
mit einem Grußwort der Schirmherrin des Projekts, der Sächsischen Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange,
und einem Vorwort von Dr. Kerstin Schimmel.
Kunstblatt Verlag Dresden 2017, 14.90 Euro.

Alles ist ungewiss.

Es gab überhaupt keinen Anlass für diesen Gedanken. Sie, die Reisende, saß seit Stunden am Schreibtisch, ohne eine Zeile geschrieben zu haben. Kassandra war längst mitten in der Arbeit. Sie sollte es auch sein.
Alles ist ungewiss, dachte sie. Sie hatten sich diese Reise gegönnt, an diese Orte, deren Religion siebzehn Jahrhunderte tief gründete, deren Architektur, ach- diese Reise, von der sie sich versprochen hatten, dass sie anders wäre als alles, was sie zuvor- Zu Recht. Sie hatten sich das zu Recht versprochen. Und so weiter.
(
Ich weiß nicht, was ich weiß. Erzählung von Ulrike Gramann. In: KASSANDRA FOLGEN)

Koordinaten: 51° 4′ N, 13° 45′ O, Galerie Raskolnikow, Neuerscheinung im Kunstblatt Verlag ab sofort im Buchhandel.
Künstlerinnen: TrendafilovGoldFranke-Gneuß

Augenweide · Buchstabenfracht

Lentze

01.08.2017 · poliander

Ausstellungseinladung

Ausstellung im MPI, Lentzeallee, Berlin-Schmargendorf

Südwesten, da denkt eine Zehlendorf, Dahlem, ganz zuletzt Schmargendorf. Schmargendorf, ist das ein Dorf? Zugezogene kennen es vom Wegsehn, keiner kennt keine, die da wohnen, sprich alle kennen niemanden dort. Schmargendorf ist das Dorf zwischen Versuchsfeld und Grunewald, die Zugezogenen sagen: Ist das nicht so ein Vorort, Randstadt oder Stadtrand? Wer wohnt denn da?  [Mehr →]

Augenweide
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