Polianders Zeitreisen

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Wer schrieb’s? Mensch oder Maschine?

20.04.2026 · poliander

Einladung ins Weizenbaum-Institut Liebe Leserinnen und Kollegen, Kolleginnen und Leser, sie treibt viele von uns um, die KI, sehr freundlich (zu freundlich!) „künstliche Intelligenz“ genannt. Manche treibt sie so sehr um, dass sie am liebsten nichts davon hören möchten. Bei vielen von uns kommt Bangen auf, besonders, wenn wir beruflich Dinge tun, von denen Außenstehende […]

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Begegnung · Buchstabenfracht · Erregung

Schwarzer Kaffee, schwärzere Nachrichten

23.03.2026 · poliander

Polianders Morgen im Café: wegen des Kaffees und wegen der Zeitungen, wegen des freundlichen Barista, wegen der Stammgäste, die sich schon mal ein Stück Zeitung weiterreichen, wegen des stillen alten Mannes, der jeden Tag da sitzt, den Rollator zur Seite. Was P. aus dem Café mitnimmt: fast immer ein Satz, der bleibt, der die Gedanken […]

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Ausgrabung

War der Traum der Gurke ein Alptraum?

18.03.2026 · poliander

Liebe Leserinnen, liebe Leser, wenn alle über KI reden, kommt bei vielen von uns Bangen auf, vor allem, wenn wir beruflich Dinge tun, von denen Außenstehende glauben, sie könnten einfach so durch Maschinen übernommen werden: zeichnen, schreiben, lesen, übersetzen, redigieren, lektorieren, einsprechen. Wenn viele über KI reden, bleiben manche von uns still. Doch Bange machen […]

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Buchstabenfracht
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Die Praktikerinnen. Oder: Wie Ulrike Gramann mit Brennesseln sprach

17.03.2026 · poliander

Ganz kleine Zeitreise gefällig? Den Tag vor Walpurgis 2025 verbrachten P. und Gramann mit der Erfurter Brennessel und den Erfurter Brennesseln. Die Brennnessel folgt uns auf Schritt und Tritt. Wo ihre Stängel nach oben schwingen, sind Menschen und Tiere nicht fern. Auf dem, was wir verdrängen und vergessen möchten, auf Abfällen, Ausscheidungen und Schutt, siedelt […]

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Buchstabenfracht · Reisebrief · Schönste Stellen
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Abenteuer Leselust: hören, sehen, lesen

08.03.2026 · poliander

Ulrike Gramann im Gespräch mit Anke Engelmann bei Literaturland Thüringen im Radio Lotte Liebe Leserinnen und Leser, lange nichts gehört? Aber jetzt!Sie hören, ihr hört Poliander gleich selbst und in persona, nämlich im Radiopodcast. P. war unterwegs. Doch nicht die Bahnfahrt war P.s Abenteuer, sondern die Reiselektüre, eine Reise zurück in der Zeit und voran […]

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Reisebrief
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Wünschen

31.12.2025 · poliander

Liebe Leserinnen, liebe Leser, Ja schöne Zeit da man noch wünschen kann,begann der Dichter Rainer Kirsch 1976 seine Wünsche zum neuen Jahr 1977 aufzuschreiben. P. liest’s in dem schmalen Buch, das 1980 im VEB Hinstorff Verlag Rostock erschien. Lang nicht in der Hand gehabt, im Bücherschrank trotzdem gleich gefunden. Es hat Alterserscheinungen. Im aufgeschlagenen Büchlein […]

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Reisebrief
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O Tannebaum

17.12.2025 · poliander

Liebe Leserinnen und Leser, das Jahr neigt sich ins Dunkel. Sonnenaufgang heute 8:12 Uhr. Klar und kalt, blassblau steht Himmel über der Stadt. Die Baustelle draußen liegt still und schweigend, zwei Straßen lang und breit. Kommt noch mal wer vorbei zum Aufräumen? Kann sein, kann nicht sein. Aufgeräumtheit ist nicht, wofür die Stadt bekannt ist. […]

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Reisebrief
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Uhren ticken langsamer

13.11.2025 · poliander

Als P. am Anleger zurückbleibt, während der Gefährte mit der Fähre abreist, geht der Wind weiter, bleibt die Zeit stehen. P. geht mit dem Wind hinein in den Ort, findet die Buchhandlung, rüttelt an der Tür: nichts. Rüttelt an der zweiten Tür der Buchhandlung, da, ein Schild: „Wegen Inventur geschlossen vom 3. 11. bis voraussichtlich […]

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Augenweide · Reisebrief
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Kommt in die Kneipe

25.10.2025 · poliander

Liebe Leserinnen und liebe Leser, alle sind herzlich eingeladen, ins Berliner Terzo mondo zu kommen: die das Terzo mondo schon lange kennen, vielleicht weil sie in Berlin in den 70er, 80er oder frühen 90er Jahren studiert haben und abends manchmal dort saßen und zuhörten, was die anderen erzählten oder was der Wirt sang, und die […]

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Buchstabenfracht

Die Stadt, in der ich wohne (Stadtbild 2)

22.10.2025 · poliander

Die Stadt, in der ich wohne, wurde groß durch die Menschen, die kamen, um hier zu arbeiten. Sie stellten Textilien her, bauten Lokomotiven, Maschinen, elektrische Konsumgüter, arbeiteten in der chemischen Industrie und produzierten Arzneimittel. Fremdsprachige Namen tauchten so tief ein in die Sprache der Stadt, dass die Chodowiecki-Straße im hiesigen Idiom bis heute „Schodowicki-Straße“ gesprochen […]

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Erregung · Reisebrief · Schönste Stellen
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