Polianders Zeitreisen

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Hindurch zwischen Porträts und Parallelitäten

18.11.2011 · poliander

Stein aus Stahl, Stein aus Stein Baum aus Stahl, Baum aus Holz und Blattwerk Einer hat den Stein vermessen, hat den Baum vermessen. Einer hat den Stein und den Baum nachgebaut aus Stahl.      

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Augenweide
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Oh Farbe, oh fließendes Wasser

21.06.2011 · poliander

Mit dem Zug hinfahren heißt: am Kernkraftwerk vorbei. Gleich da geht’s übern Rhein. Der früheste bekannte Name der Stadt: Noviomagus. Neues Feld heißt das, neue Ebene, neuer Markt, ein keltisches Oppidum, Noviomagus Nemetum, denn die hießen Nemeter, die Leute hier, und waren schon da, bevor Cäsar kam. Ob ihre schöne Göttin dann blieb, in ihrem [...]

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Ausgrabung
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Paris im November

08.11.2010 · poliander

Da hin!, sagt Poliander, Dort hin!, ruft Begleiterin 1. Die Sonne steht herbsthalbhoch überm Grab von Sartre und Beauvoir, ich lehne mich an den Rücken der Bank davor, sitzen könnte man nur mit dem Rücken zu ihnen, ich betrachte die frischen Küsse auf dem Stein.

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Reisebrief
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Bombarde blasen

24.10.2010 · poliander

Es soll aber das Spiel der Bombarden des Teufels und in den Kirchen verboten gewesen sein.  Zack! wurde zu Holz im Geschnitz des Chorgestühls, wer das Verbot übertrat, der spielt für immer. Koordinaten:  48° 41′ N, 3° 59′ W, St. Pol de Leon Sehen: schönes Exemplar in der Encyclopaedia Britannica Hören: Bombarde et biniou Mehr:  [...]

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Ohrenschmaus
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Geheimnisvoller Besuch – Vodou in Berlin

30.07.2010 · poliander

Es ist einer dieser schwülen Tage, an denen man schwitzt, obwohl man friert, an denen auf Gewitterwolkendunkelheit spitzes, weißes Licht folgt, wechselnd und wieder von vorn. Kein Jogger rennt durch die Sonntagsmittagsöde der Archivstraße im bürgerlichen Süden, gleich hinter jener Kreuzung mit Gartenlokal, wo sich Schnauzbebartete und Damen im Blumenkleid zum Dixieland-Frühschoppen treffen. Also die [...]

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Begegnung
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Poliander rückwärts

23.12.2009 · poliander

Fragt mich das alte Westberlin: “Gehn wir mal in die Badensche?”, ja, gehn wir hin. Die Badensche Straße liegt dunkel, die Fenster haben die Jalousie übers Gesicht gezogen, die hängt noch so vom Sommer, oder hängt die immer so, ja die hängt immer so. “Ihr seht aus, als wär draußen Winter”, ruft der Wirt.

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Ohrenschmaus
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Wasser, ein Werk

15.11.2009 · poliander

Das war im Herbstanfang, (von Abend, hätte Stifter geschrieben), auf gradem Weg von Brest nach Berlin, ins Urstromtal. Über sechs Prozent Berlins sind von Wasser bedeckt, das macht mehr Wasserfläche aus als die Venedigs, Amsterdams und Stockholms zusammengenommen. Aber Berlin liegt nicht am Meer, und die Spree ist ein Fluss, der keiner ist, der an [...]

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Begegnung
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