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	<title>Polianders Zeitreisen &#187; Buchstabenfracht</title>
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	<description>ULRIKE GRAMANN SCHWENKT DEN HUT</description>
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		<title>Polianders Märchengeschenk</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 23:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>poliander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgrabung]]></category>
		<category><![CDATA[Buchstabenfracht]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzweg]]></category>

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		<description><![CDATA[Brüder Grimm: Der Dreschflegel vom Himmel Es zog einmal ein Bauer mit einem Paar Ochsen zum Pflügen aus. Als er auf den Acker kam, da fingen den beiden Tieren die Hörner an zu wachsen, wuchsen fort, und als er nach Haus wollte, waren sie so groß, daß er nicht mit zum Tor hinein konnte. Zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3749" class="wp-caption alignleft" style="width: 178px"><a href="http://www.poliander.de/files/2011/12/morlaix-haus-von-anne-de-bretagne.jpg"><img class="size-medium wp-image-3749" src="http://www.poliander.de/files/2011/12/morlaix-haus-von-anne-de-bretagne-168x300.jpg" alt="Wir erzählen dir was" width="168" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Wir erzähln Ihnen was</p></div>
<p><strong>Brüder Grimm: Der Dreschflegel vom Himmel</strong></p>
<p>Es zog einmal ein Bauer mit einem Paar Ochsen zum Pflügen aus. Als er auf den Acker kam, da fingen den beiden Tieren die Hörner an zu wachsen, wuchsen fort, und als er nach Haus wollte, waren sie so groß, daß er nicht mit zum Tor hinein konnte. Zu gutem Glück kam gerade ein Metzger daher, dem überließ er sie, und schlossen sie den Handel dergestalt, daß er sollte dem Metzger ein Maß Rübsamen bringen, der wollt ihm dann für jedes Korn einen Brabanter Taler aufzählen. Das heiß ich gut verkauft! <span id="more-3745"></span>Der Bauer ging nun heim, und trug das Maß Rübsamen auf dem Rücken herbei; unterwegs verlor er aber aus dem Sack ein Körnchen. Der Metzger bezahlte ihn, wie gehandelt war, richtig aus; hätte der Bauer das Korn nicht verloren, so hätte er einen Brabanter Taler mehr gehabt. Indessen, wie er wieder des Wegs zurückkam, war aus dem Korn ein Baum gewachsen, der reichte bis an den Himmel. Da dachte der Bauer &#8220;weil die Gelegenheit da ist, mußt du doch sehen, was die Engel da droben machen, und ihnen einmal unter die Augen gucken.&#8221; Also stieg er hinauf und sah, daß die Engel oben Hafer droschen, und schaute das mit an, wie er so schaute, merkte er, daß der Baum, worauf er stand, anfing zu wackeln, guckte hinunter und sah, daß ihn eben einer umhauen wollte. &#8220;Wenn du da herabstürztest, das wär ein böses Ding&#8221; dachte er, und in der Not wußt er sich nicht besser zu helfen, als daß er die Spreu vom Hafer nahm, die haufenweis da lag, und daraus einen Strick drehte; auch griff er nach einer Hacke und einem Dreschflegel, die da herum im Himmel lagen, und ließ sich an dem Seil herunter. Er kam aber unten auf der Erde gerade in ein tiefes tiefes Loch, und da war es ein rechtes Glück, daß er die Hacke hatte, denn er hackte sich damit eine Treppe, stieg in die Höhe und brachte den Dreschflegel zum Wahrzeichen mit, so daß niemand an seiner Erzählung mehr zweifeln konnte.</p>
<p>Koordinaten: <a href="http://gutenberg.spiegel.de/autor/220">Brüder Grimm</a>, <a href="http://gutenberg.spiegel.de/buch/754/1">Märchen im Projekt Gutenberg</a>, <a href="http://woerterbuchnetz.de/DWB/">Grimmsches Wörterbuch online</a></p>
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		<title>Anderer Morgen</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 21:52:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>poliander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchstabenfracht]]></category>
		<category><![CDATA[Durchgang]]></category>
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		<description><![CDATA[Fünf Wochen hat es nicht geregnet, es war der trockenste Monat, den die Wetterbeobachtung verzeichnet. Heute regnet es. Du kriegst die Bahn, du liest die Zeitung, du liest sie über den halben Ring, das ist der Weg: einmal halb um den Ring, eine halbe Stunde. Treptower Park steigt hinten einer in den Wagen, der spielt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fünf Wochen hat es nicht geregnet, es war der trockenste Monat, den die Wetterbeobachtung verzeichnet. Heute regnet es. Du kriegst die Bahn, du liest die Zeitung, du liest sie über den halben Ring, das ist der Weg: einmal halb um den Ring, eine halbe Stunde. Treptower Park steigt hinten einer in den Wagen, der spielt die Gitarre und bläst seine Mundharmonika, leise, weit weg. Und Frankfurter geht er an dir vorbei, und ein halbes Abteil weiter bleibt er wieder stehen, der spielt gut, und du liest weiter. <span id="more-3639"></span>Und Greifswalder fährt die Bahn nicht ab, du denkst: Warum fährt die Bahn nicht?, und liest weiter. Und dann auf einmal Geschrei, eine Frau schreit: &#8220;Was geht Sie das denn an?&#8221;, und du schaust hoch, und der S-Bahn-Fahrer steht im Raum, und er fährt nicht weiter, solange der Mann seine Mundharmonika spielt und seine Gitarre, und keiner versteht das, und die Frau schreit: &#8220;Lassen Sie den Mann in Ruhe, hier ist Berlin!&#8221;, und der S-Bahn-Fahrer hat irgend ein Recht auf seiner Seite oder einen schlechten Tag oder einen schlechten Geschmack, und die S-Bahn steht immer noch, und du hörst die Harmonika, gut spielt der, und einer hebt den Kopf und sagt: &#8220;FahrnSe jetz endlich, is das nich Ihre Arbeit?&#8221;, und da geht der Mann mit der Gitarre durch den Wagen zu einer anderen offen Tür, er geht ohne Eile, ein Mädchen steckt ihm noch Geld zu, &#8220;danke&#8221;, und er steigt aus und geht gleich die Treppe runter, du überlegst, ob du sitzen bleiben willst, du kommst schon jetzt zu spät, soviel ist klar, und der Fahrer klappt die Tür der Kabine, die Bahn fährt an, haben wir hier wirklich fünf Minuten gestanden?, du faltest die Zeitung zusammen, das Unausweichliche beginnt: der Tag. Und plötzlich denkst du an Anna Seghers und den &#8220;Ausflug der toten Mädchen&#8221; und an ihre bittere Kapitulation vor der Macht, &#8220;Sie will nicht noch einmal ins Exil&#8221;, flüsterten wir uns zu, und es war etwas, das wir kaum begriffen, damals, als noch keine von uns das Land gewechselt hatte, und selbst als du das Land gewechselt hattest, begriffst du es nicht, denn dein Exil war freiwillig, gewissermaßen, nicht mal gewissermaßen, ganz und gar, also keins. Und du denkst an jenes Bild, Anna Seghers und ihr Lächeln, und die Wölfin, die zu ihr schaut, ein wenig nach unten und doch, ohne nach unten zu schaun, tolles Foto, denkst du, <a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/212423.suechtig-nach-aufrichtigkeit.html">das hast du doch gerade irgendwo, ja, gesehen</a>, und da ist deine Station, unausweichlich, kein Aufschub mehr, der Tag und die Tagesarbeit, und du könntest jetzt weinen, denkst du, und du weinst nicht, du wirst dir später <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/nachruf-auf-christa-wolf-schwaeche-wusste-sie-in-staerke-zu-verwandeln-11547565.html">noch eine andere Zeitung besorgen</a>, es ist ein Tag, an dem du gut zwei Zeitungen vertragen kannst, auch <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/zum-tod-von-christa-wolf-eine-sozialistin-die-im-sozialismus-aneckte-1.1224104">eine dritte</a> noch, vielleicht. Und gestern starb Christa Wolf.</p>
<p>Koordinaten: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Ringbahn">Ring</a>, unbedingt noch einmal lesen: <a href="http://www.suhrkamp.de/buecher/nachdenken_ueber_christa_t_-christa_wolf_22404.html">Nachdenken über Christa T.</a><br />
Hören: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=8gJZtv9rLTc&amp;feature=related">Where do you go?</a> (Lhasa de Sela)</p>
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		<title>Rare Freude: roman unserer kindheit</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 13:46:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>poliander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchstabenfracht]]></category>
		<category><![CDATA[Blau]]></category>
		<category><![CDATA[Rätseln]]></category>
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		<category><![CDATA[Sternbild]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum einer, der schreibt, kann die Finger bremsen, ein Kindheits-, ein Jugendbuch zu schreiben, &#8220;autobiographisch&#8221;, mindestens &#8220;authentisch&#8221;, Metapherngräber mit falschem Schmerz und echter Sentimentalität. Aber, protestiert Polianders Gefährtin, es gibt doch Wolframs Parzival, den Grünen Heinrich, den Zögling Törless und alles, was Irmtraud Morgner über Geburt und Kindheit schrieb, lange Passagen der Salman-Trilogie! Ja, P. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3539" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://www.poliander.de/files/2011/10/roman-unserer-kindheit.jpeg"><img class="size-full wp-image-3539" src="http://www.poliander.de/files/2011/10/roman-unserer-kindheit.jpeg" alt="Gut geschrieben" width="225" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Gut geschrieben</p></div>
<p>Kaum einer, der schreibt, kann die Finger bremsen, ein Kindheits-, ein Jugendbuch zu schreiben, &#8220;autobiographisch&#8221;, mindestens &#8220;authentisch&#8221;, Metapherngräber mit falschem Schmerz und echter Sentimentalität. Aber, protestiert Polianders Gefährtin, es gibt doch <a href="http://www.ub.uni-heidelberg.de/helios/fachinfo/www/kunst/digi/lauber/cpg339i.html">Wolframs Parzival</a>, den <a href="http://www.gottfriedkeller.ch/GH/GH_Parallel.htm">Grünen Heinrich</a>, den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Verwirrungen_des_Z%C3%B6glings_T%C3%B6rle%C3%9F">Zögling Törless</a> und alles, was Irmtraud Morgner über Geburt und Kindheit schrieb, lange Passagen der <a href="http://www.stadtbibliothek-chemnitz.de/autorenlexikon/pmwiki.php?n=Autor.IrmtraudMorgner">Salman-Trilogie</a>! Ja, P. gibt es zu, und den Roman der <a href="http://www.perlentaucher.de/buch/17840.html">Drachentochter</a>, den sogar besonders, wenig Larmoyanz, viel Spracherfindung! Soll niemand denken, da käme nichts mehr, denn da kommt das Sprach-Rettungsboot,<span id="more-3469"></span> das die Leserin aus den Wogen des Banalen Meeres rettet: P.s Gefährtin nämlich fand in einer Buchhandlung, die gesteckt voll war mit Büchern, die Sonnenblumen, fotogerecht präparierte Speisen und leichtbekleidete Blonde auf dem Umschlag zeigten, den <a href="http://www.rowohlt.de/magazin_artikel/Georg_Klein_Roman_unserer_Kindheit.2846330.html">roman unserer kindheit</a> von Georg Klein, ein Buch, das im letzten Jahr einen Preis bekam, obwohl es weder leichte Lektüre ist noch in den restaurativen Zeitgeist passt.</p>
<p>Eine Gruppe Kinder, in deren Zentrum Älterer Bruder, Wolfskopf, Schniefer, Ami-Michi und Schicke Sibylle stehen, viel mehr noch rennen, radfahren, hinken und krauchen, schon an den Spitznamen fühlt man die Bundesrepublik jener Zeit, in der Kühlschränke schon Einzug gehalten hatten, Fernseher aber noch selten waren, jene Gruppe Kinder aus der Neuen Siedlung also durchfährt einen Sommer, in dem es an nichts fehlt, was uns zuletzt mit wüster Erfahrung und mystischem Mut ausstattet. Er beginnt mit Blut, das aus einer Fleischwunde tropft, die der Ältere Bruder sich bei furioser Radfahrt mit Wolfskopf zuzog, &#8220;es blutet und blutet&#8221;, weswegen er nach der Verarztung und während der sich dahinziehenden Heilung von der Mutter kurzerhand in einen derzeit ungenutzten Kinderwagen verfrachtet wird, ein tolles Gefährt, das die Autorität des Älteren Bruders unter den Kindern keineswegs untergräbt. Das Unterwegssein der Kinder an den Rändern der Siedlung und auf der Grenzlinie der Erfahrung öffnet den Blick auf die perforierte Zeitachse im Leben der Erwachsenen, ihr Vorher und Nachher, das vom Weltkrieg (und der eigenen Beteiligung daran, darin)  über Liebesverrat, Trunk und Kartenspiel und dunkles Geschäft bis zu erwartbarer Krankheit und  künftigem Tod reicht, alles nebeneinander, wenn auch nicht gleichgewichtig, doch in der zugleich umfassenden wie fragmentarischen Erfahrensweise, die noch nicht vom Sortieren und Analysieren geprägt ist. Das Panoptikum wird gezeigt von einer Erzählerin, die sich selbst nur wiederum fragmentarisch nach und nach zu erkennen gibt. &#8220;Mein Haus hat keine Fenster&#8221;, sagt sie, und doch weiß sie, aus welchem Jenseits nur?, alles, auch die Zukunft, und erzählt dies so nebeneinander wie in einem Comic, der den Blick mal hier-, mal dorthin schweifen lässt, mal die Mutter zeigt, die kalten Nescafé trinkt im Un- und Übermaß, mal ein puppenspielendes Fröhlich-Mädchen, dann wieder Menschen wie den Junghanns-Doktor, den nur vielleicht blinden Fehlharmoniker und Kommandant Silber. Und all die anderen. Und wo findet man den Wellensittich wieder?</p>
<p>Nein, P. erzählt die Geschichte hier nicht nach, nur soviel, dass es am Ende darum geht, Sibylles kleine Schwester zu finden, gruslig genug: zunächst ihre Schuhe an schmutzigen Orten, in einer phantastischen Reise durch reale Keller und überreal scheinende Wurzelbüschel, bleiche Finger eines Baumes, die ihren Weg nach unten durchs Mauerwerk bahnen, Verderben und Entkommen und Voranschreiten der Kindergruppe in einer phantastischen, nicht aufhaltbar vorrrückenden Phalanx.</p>
<p>Und ja: die Sprache, in der kleine Episoden immer auf das Ganze verweisen, die Leserin in den Beschreibungen einfachen Geschehens immer die Welt dieses Romans und immer die Welt erfährt. &#8220;Das ganze Hin und Her, das Völlig-aus-dem-Aug-Verlieren, das bang werdende Suchen, das triumphale Doch-noch-Wiederfinden, das Rennen und das Reglos-Lauern, all das ist eine wunderbare Jagd geworden. Sogar die Kleinen, die einer nach dem anderen aufgeben mussten, weil die Verfolgung des türkisen Vogels sie so weit wie nie vom Hof wegführte, haben gespürt, dass sie an einer großen Sache Anteil hatten. Im Elsternhorst, genau vis-à-vis der Lichtburg, dürfen die Übriggebliebenen Atem holen. Der Sittich hat einen Schwarm junger, am Anfang dieses Sommers geschlüpfter Sperlinge entdeckt, die auf dem Flachdach des Kinos durcheinandertschilpten. Kaum dass er gelandet war, verstummten sie und fingen an, in einem merkwürdigen Eifer auf dem weißgetünchten Beton herumzupicken.&#8221;</p>
<p>Koordinaten: Unbedingt lesen. Georg Klein, roman unserer kindheit, Rowohlt.</p>
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		<title>Tod und Absicht</title>
		<link>http://www.poliander.de/2011/10/25/gramann-sendung-9-november/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 13:28:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>poliander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchstabenfracht]]></category>
		<category><![CDATA[Déjà-vu]]></category>

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		<description><![CDATA[1. &#8220;Pawel Kortschagin traf Tonja beim Bau der Eisenbahnstrecke wieder. Die Revolution brauchte Gewehre und Schienen. Tonja trank Tee. Die Revolution stand fremd im Coupé. Der Schaffner würde eingreifen, wenn Pawel zudringlich würde. Tonja trug einen Muff aus Pelz. Und Pawel hatte ein altes Unterhemd als Schal um den Hals gebunden. Er bekam Flecktyphus. Tonja, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1. &#8220;Pawel Kortschagin traf Tonja beim Bau der Eisenbahnstrecke wieder. Die Revolution brauchte Gewehre und Schienen. Tonja trank Tee. Die Revolution stand fremd im Coupé. Der Schaffner würde eingreifen, wenn Pawel zudringlich würde. Tonja trug einen Muff aus Pelz. Und Pawel hatte ein altes Unterhemd als Schal um den Hals gebunden. Er bekam Flecktyphus. Tonja, die im tiefen bräunlichen See schwamm. Pawel, der sich beinahe mit einem Browning erschossen hätte. Absichtlich. Aber er erschoß sich nicht.&#8221;<br />
2. &#8220;Ihr fiel wieder ein, wie sie vor einem Jahr am Montagmorgen auf der Treppe gestanden hatte, ganz unten, und dann waren die Männer mit einer Trage durch den Flur geschwankt. Kerstin im Nachthemd stand auf der untersten Treppenstufe, beugte sich rasch vor und zog die braune Decke weg.&#8221;</p>
<p><strong>Sendung: 9. November 2011, 21:33 Uhr im <a href="http://www.dradio.de">Deutschlandradio Kultur</a> (Radio und Livestream)</strong><br />
Koordinaten: Die Tage. Hörspiel von Ulrike Gramann, Regie Heike Tauch, Deutschlandradio Berlin 2003</p>
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		<title>Du bist im Hof</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 20:22:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>poliander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchstabenfracht]]></category>
		<category><![CDATA[Wegelagerei]]></category>
		<category><![CDATA[Worte und Sprüche]]></category>

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		<description><![CDATA[Koordinaten: Nachrichtenübermittlung 2011. Ohne Ball brauchst du nicht oben zu kommen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3371" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.poliander.de/files/2011/10/nachricht.jpg"><img class="size-medium wp-image-3371" src="http://www.poliander.de/files/2011/10/nachricht-300x183.jpg" alt="Komm sofort heim!" width="300" height="183" /></a><p class="wp-caption-text">Komm sofort heim!</p></div>
<p>Koordinaten: Nachrichtenübermittlung 2011.<br />
<a href="http://lyrikline.org/index.php?id=162&amp;author=km01&amp;show=Poems&amp;cHash=8f6efcb61b">Ohne Ball brauchst du nicht oben zu kommen!</a></p>
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		<title>Lektüre ist Geschichte</title>
		<link>http://www.poliander.de/2011/09/20/lektueregeschichte/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 09:58:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>poliander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchstabenfracht]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Ströme]]></category>

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		<description><![CDATA[Lektüre ist eine eigene Biographie. Jede hat ihre. Jede, die liest. Aber welche liest nicht? Ehrlicher Bericht, warm empfohlen: Ich erinnere mich an die Enttäuschung, als ich das letzte Buch schloss. Koordinaten: Poesiebuchblog. Dem Link folgen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lektüre ist eine eigene Biographie. Jede hat ihre. Jede, die liest. Aber welche liest nicht? Ehrlicher Bericht, warm empfohlen:<a href="http://blog.poesiebuero.de/2011/09/11/die-second-hand-welt-der-literatur/"><em> Ich erinnere mich an die Enttäuschung, als ich das letzte Buch schloss.</em></a></p>
<p>Koordinaten: Poesie<del>buch</del>blog. <a href="http://blog.poesiebuero.de/">Dem Link folgen.</a></p>
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		<title>Homo viator, Märchensträhnen und goldener Grund</title>
		<link>http://www.poliander.de/2011/08/19/homo-viator-maerchen-goldgrund/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 10:07:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>poliander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Begegnung]]></category>
		<category><![CDATA[Buchstabenfracht]]></category>
		<category><![CDATA[Lockung]]></category>
		<category><![CDATA[Souvenir]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer in der Zeit unterwegs ist, hört auch viel von den Reisen anderer. Wo die schönen Bücher wohnen und wo die Triebisch in die Elbe mündet, begegnete Poliander Frau Gold und Herrn Silesius, nicht dem Angelus, aber auch aus dem Osten. Sie nahmen P. mit auf ihre Zeitreise durch Europa, die Kunst, das Leben. Süß [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3235" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.poliander.de/files/2011/08/erdbeeren.jpg"><img class="size-medium wp-image-3235" src="http://www.poliander.de/files/2011/08/erdbeeren-300x195.jpg" alt="Erdbeeren, Wegerich, Brennessel" width="300" height="195" /></a><p class="wp-caption-text">Erdbeeren, Wegerich, Brennessel</p></div>
<p>Wer in der Zeit unterwegs ist, hört auch viel von den Reisen anderer. <a href="http://www.minipresse.de/">Wo die schönen Bücher wohnen</a> und <a href="http://www.stadt-meissen.de/">wo die Triebisch in die Elbe mündet</a>, begegnete Poliander Frau Gold und Herrn Silesius, nicht dem <a href="http://gutenberg.spiegel.de/autor/10">Angelus</a>, aber auch aus dem Osten. Sie nahmen P. mit auf ihre Zeitreise durch Europa, die Kunst, das Leben. Süß dufteten die Wilderdbeeren.<span id="more-3229"></span></p>
<p><em>Sie: </em><br />
In ihrem Küchenbuffet hat sie Märchen stehen wie andre Leute Eierbecher. Und auf den glatten Zylindern, die die Sockel ihrer Märchen vorstellen, könnten genauso gut Eier sitzen. Ob die zum Frühstücksei taugten oder darin ein silbernes Schlänglein sitzt &#8211; wer weiß. Grad jetzt sitzen kugelrunde Froschkönige darauf, auf gegenüberliegenden Punkten mit der goldenen Kugel besetzt, die in den Brunnen fiel, und dem Krönchen, das die Prinzessin trug. Dreht man das Objekt, kommen, je nach Ansicht, Dienst und Herrschaft zum Vorschein. Sie schneidet schon einmal eine Strähne aus dem eignen Zopf, wenn einem Märchen grad goldene Haare fehlen, und wenn sie Musik braucht, bringt sie Amöben zum Singen. Sie hütet die Erinnerung und macht aus Scherben ihre Stärke.</p>
<p><em>Er:</em><br />
Er weiß, wie man Kühe hütet. Er verließ sein Mutterhaus mit zehn und fragte bei polnischen Bauern nach Arbeit. Auch die waren arm, kreuzunglücklich dazu, umgesiedelt aus jenem Galizien, das zu vielen vergangenen Reichen gehörte, auch einmal zur Sowjetunion.Er hütete die zwölf Kühe der Familie, arbeitete, was anfiel. Allein und unterwegs machte er Erfahrungen, die bis heute wirken, das Licht über einem Hohlweg, der Fleck, auf dem Grasnelken standen. Als er viel später noch einmal zur Schule ging, im fernen Münsterland, sagte der Lehrer: &#8220;Geh raus, zeichne die Kirche!&#8221; Er meinte es gut. Die anderen im Dorf riefen ihn &#8220;Barbar&#8221;. Sie hatten noch nie einen Protestanten gesehen. Er ging fort und fort und druckte und malte und schrieb und band ein. Das kann er selbst.</p>
<p>Poliander besuchte Herbst und Gold und schrieb alles auf. Ihre Geschichte, erzählt von Ulrike Gramann, erscheint am 20. August in der Wochenendbeilage der Tageszeitung ND. Hier online lesen: <a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/204847.der-nomade-und-die-meisterin-der-scherbenstaerke.html">Der Nomade und die Meisterin der Scherbenstärke</a></p>
<p>Koordinaten: 50° 0&#8242; N, 8° 16&#8242; O und 51° 10′ N, 13° 29′ O. Die Gespräche mit <a href="http://www.elsegold.de/">Gold</a> und <a href="http://www.weherbst.de/">Herbst</a> führte Poliander Himmelfahrt 2011 in Mainz und Pfingsten 2011 in Meißen.</p>
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		<title>Hinterm Baugerüst eine ganze Welt des Verbrechens</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 20:23:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>poliander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchstabenfracht]]></category>
		<category><![CDATA[Gegend]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Stadt ist eine Baustelle. Poliander und Polianders Freundin lachen heute noch jedesmal, erinnern sie sich an jene Düsseldorfer Reisegruppe, die auf der Wilmersdorfer die Altstadt suchte. Diese Stadt hat keine Altstadt. Diese Stadt ist auch nicht alt. Das Mittelalter fand anderswo statt. Und seitdem ist diese Stadt, dieses Konglomerat aus Dörfern, Kiezen, Kleinstädten, eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2971" class="wp-caption alignleft" style="width: 225px"><a href="http://www.poliander.de/files/2011/06/Miss-Marple.jpg"><img class="size-medium wp-image-2971" src="http://www.poliander.de/files/2011/06/Miss-Marple-215x300.jpg" alt="Blick beißt Baustelle" width="215" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Blick beißt Baustelle</p></div>
<p>Die Stadt ist eine Baustelle. Poliander und Polianders Freundin lachen heute noch jedesmal, erinnern sie sich an jene Düsseldorfer Reisegruppe, die auf der Wilmersdorfer die Altstadt suchte. Diese Stadt hat keine Altstadt. Diese Stadt ist auch nicht alt. Das Mittelalter fand anderswo statt. Und seitdem ist diese Stadt, dieses Konglomerat aus Dörfern, Kiezen, Kleinstädten, eine Baustelle. Die Preußen lebten gern <a href="http://www.potsdam.de/">anderswo</a>. Hier leben wir Zugereisten. Aber nicht in <a href="http://www.berlin.de/tourismus/unterkunft/hotels/">Hotels mit schalldichten Fenstern</a>. Wir leben immer da, wo der Krach ist. Zeig eine Straße, in der kein Haus Gerüst trägt, Poliander gibt dir einen aus.  <span id="more-2967"></span>Wenn die Laune es erlaubt. Dabei hat P.s Haus kein Gerüst. In P.s Haus wird nicht einmal gebaut. Nein, P. darf am Bau fremder Gebäude teilhaben, akustisch zum Beispiel und durch Vibration. Morgens um sieben wackelt die Wand, alles flieht. Irgendwo verbringt man den Tag mit Arbeit. Abends, ehe alle zurückkehren in das erschütterte Haus, hinter dem selbst die Mülltonnen dreckiger aussehen, als Mülltonnen es normalerweise tun, vor dem die Bäume müd die Blätter regen, um den Staub loszuwerden, abends sucht P. einen Trost, den man in die Tasche stecken, im Haus dann rausholen kann. Kriminalromane trösten so gut wie Rotwein und Schönheitsampullen. Gleich guckt man sich Baustellen schön, werden sie literarische Orte, in denen Liebe und Wirtschaft stattfinden. Krimikauf ist Vertrauenssache, Fachfrau ist <a href="http://www.krimi-marple.de/">Miss Marple, Weimarer Straße</a>. P. kommt von hinten, von der Pestalozzi. Und beinahe findet P. den Laden nicht. (Baugerüst.) &#8220;Ich brauche Beratung&#8221;, sagt P., &#8220;ich brauche ein Buch für eine Frau, die ist müde und hat zu viel Lärm in den Ohren gehabt diese Tage, ein Buch, in dem die guten ins Kröpfchen und die bösen ins Töpfchen, genau so bitte&#8221;, sagt P., dass es nicht zu platt ist und doch leicht genug nach so einem Tag, wo sie die Flucht von einer Baustelle zur nächsten auf den Schultern und untern Fußsohlen hat. Miss Marple lächelt verstehend. &#8220;Ja&#8221;, sagt sie, so eins hätte sie auch gern. Sie greift ins Regal. &#8220;<a href="http://www.saraparetsky.com/">Vic Warshawski</a>&#8220;, sagt sie, &#8220;Nein!&#8221;, ruft eine Dame, die am Regal steht, &#8220;ist die nicht  langweilig?&#8221; P. schüttelt den Kopf, die ersten fünf waren&#8217;s wohl nicht, dann kam zwar ne Durststrecke, aber die, wie Miss Marple sagt, ist jetzt rum. &#8220;Genau&#8221;, jetzt strahlt sie, Miss Marple, das empfiehlt sie jetzt wieder. &#8220;Paretzky, das war meine erste. Ohne die gäb&#8217;s den Laden nicht.&#8221; Die Türglocke klingt, P. rafft das Buch. &#8220;Meins.&#8221; Hier, denkt P. beim Bezahlen und lässt den Blick über die Regale wandern, in denen die Bücher brav sortiert nach Ländern stehn, hier hinterm Baugerüst stehn die Verbrechen, jedes für sich, in lesbar tröstenden Dossiers, und Baugerüste sind wirklich nicht das schlimmste auf der Welt.</p>
<p>Koordinaten: 52° 30&#8242; 17&#8221; N, 13° 18&#8242; 12&#8221; O, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Berlin-Charlottenburg">so fahrn wir hin</a>, dann zu Fuß die Kant runter Richtung Savignyplatz, auf der linken Seite scharf rein in die Weimarer. Lohnt sich auch, wenn das Gerüst weg ist, auch wenn man längst neue Leiden entdeckt hat statt die Baustellen Berlins.</p>
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		<title>Poliander liest: Die Jalousie</title>
		<link>http://www.poliander.de/2011/05/01/poliander-liest-die-jalousie/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 May 2011 07:27:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>poliander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchstabenfracht]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibwerk]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachts scheint das Licht der Straßenlampe in das Zimmer, in dem eine Frau wach liegt und denkt. Im letzten Jahr arbeitete sie mit staffälligen Jugendlichen. Sie waren ihr fremd, sie waren anders. Mit ihr und ihrer Tochter hatten Leute wie sie nichts zu tun. Bis ein Wort aus sieben Buchstaben sie zweifeln ließ. Ulrike Gramann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Nachts scheint das Licht der Straßenlampe in das Zimmer, in dem eine Frau wach liegt und denkt. Im letzten Jahr arbeitete sie mit staffälligen Jugendlichen. Sie waren ihr fremd, sie waren anders. Mit ihr und ihrer Tochter hatten Leute wie sie nichts zu tun. Bis ein Wort aus sieben Buchstaben sie zweifeln ließ.<span id="more-2815"></span><br />
</em></p>
<p><strong>Ulrike Gramann liest die Erzählung &#8220;Die Jalousie&#8221;</strong></p>
<p>am 10. Mai, 20.00 Uhr<br />
in der Ausstellung &#8220;Das ganz Andere&#8221; aus Anlass der Vernissage.<br />
Malerei: Christine Keruth, Lesung: Ulrike Gramann<br />
Ort: Petruskirche in Berlin-Lichterfelde Ost, Oberhofer Platz</p>
<p>Die Austellung wird nach der Vernissage am 10. Mai noch bis zum 26. Juni 2011 gezeigt.</p>
<p>Koordinaten: <a href="http://www.krapp-sicht.de">Christine Keruth</a>, <a href="http://www.petrus-kultur.de/">Petruskirche</a></p>
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		<title>Poliander lauscht fremden Dialekten</title>
		<link>http://www.poliander.de/2011/03/23/poliander-fremde-dialekte/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Mar 2011 22:18:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>poliander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchstabenfracht]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnstation]]></category>
		<category><![CDATA[Wegelagerei]]></category>
		<category><![CDATA[Worte und Sprüche]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Der wo koi Recht hed, hed immerhin Unrecht.&#8221; Christine Prayon Koordinaten:  48° 47&#8242; N, 9° 11&#8242; O. Selber mehr hören und sehen: Christine Prayon am Bahnhof in Stuttgart.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Der wo koi Recht hed, hed immerhin Unrecht.&#8221;<br />
<a href="http://www.christineprayon.de/vita.html">Christine Prayon</a></p>
<p>Koordinaten:  48° 47&#8242; N, 9° 11&#8242; O.<br />
Selber mehr hören und sehen: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=06c02tza_2E&amp;feature=related">Christine Prayon am Bahnhof in Stuttgart</a>.</p>
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