Polianders Zeitreisen

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Poliander Vorbotin lädt ein: entzünden und erinnern, Scherben mitbringen

14.01.2015 · poliander

Else Gold: Drei Feuerwerke

Else Gold: Drei Feuerwerke

Poliander Vorbotin kündigt an und lädt herzlich ein:

“Entzünden und erinnern”

Else Gold und Ulrike Gramann
sprechen über die Zeitschrift “Das Zündblättchen. Überelbsche Blätter für Kunst und Literatur”.
Ulrike Gramann liest
aus ihrem Erzählband: “Du bist kein Kind mehr”.

am 3. Februar 2015, um 19 Uhr
in der Inselgalerie Berlin, Torstraße 207, 10115 Berlin [Mehr →]

Buchstabenfracht
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Polianders Lieblingsbuch 2014

23.01.2015 · poliander

Wörter oder Unwörter des Jahres 2014, unheilvoll klingen sie alle. “Schwarze Null” kam nur auf Platz 2, “Götzseidank” auf Platz 3, und zwar beides nicht beim Wettbewerb ums “Unwort”. P. schlägt “Unwort” als Unwort des Jahrzehnts vor. Auf Platz 2 kommt ein Satz des Jahres 2014: “Ist (Name eines Fussballers) der deutsche Erlöser?” P. fragt böse, ob wir schon wieder soweit sind, P.s Gefährte lacht über die Idee von Erlösung durch Fußball, Gramann schaut im Netz, ob es wirklich als Frage formuliert war – war es, wenn man der taz glauben darf, die ihrerseits das, was offenbar kein Versprecher war, womöglich nicht mal eine Fehlleistung, an der entsprechenden Stelle mit einem youtube-Link kommentiert. P. referiert ausnahmsweise auf die taz (im vorigen Satz), Gramann schaut genervt aus der Wäsche, Gramann will über Bücher reden, nicht über Wörter und Unwörter “des Jahres”. Das ganze Kollektiv aus Gramann, Poliander und Gefährt_innen wechselt abrupt das Thema.

Unser persönliches Lieblingsbuch 2014 – nein, wir verkünden hier keine Listen für die Ewigkeit – ist: [Mehr →]

Erregung
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Neues Jahr: salzig bleiben

30.12.2014 · poliander

Kräht den Tag heller

Macht den Tag einen Hahnschrei heller

Geheimnisvolle Nächte: Zeit, die sich auf zwölf Tage ausstreckt. Zwölfmal Tag und Nacht, wird’s da, kaum hell, schon gleich wieder dunkel, haben die Gedanken Zeit, sich den Geistern zuzugesellen, die Geister zu den Gedanken. Das geht nun schon seit, um das Mondjahr mit dem Sonnenjahr zu versöhnen, zwölf Tage in den Kalender eingefügt wurden, die von der Nacht des Weihnachtstags bis an Epiphanias reichen, den 6. Januar. [Mehr →]

Buchstabenfracht
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Großes Gebet, um das Abendland vor dem Stumpfsinn zu bewahren

21.12.2014 · poliander

Polianders Gebet

Oh Algebra, oh Algebra
Ooh Xylophon, oh Xylophon

Oh Algebra, oh Algebra
Oh Alchimie, ohoh Chemie

Aldebaran, Aldebaran
Alpha Tauri, Alpha Tauri [Mehr →]

Buchstabenfracht
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Lesen: MONAliesA bleibt!

17.12.2014 · poliander

MONAliesEn geben nicht auf.

Nicht aufgeben, MONAliesEn!

Kurze Rede, klarer Sinn:

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Erregung

Raumstation im Kosmos der Klänge

06.12.2014 · poliander

Klangstuhlrückenreihe

Dreimal Rückgrat und Knochengerüst für das spätere Klanggestühl warten am Fenster. Foto: Ulrike Gramann

Augen zu und losfliegen. Die Geräusche Berlins bleiben zurück, wenn ein Klang hinter P.s Rücken beginnt, zwischen den Schulterblättern startet, aufwärts wandert, sich ändert, in Bewegung umsetzt, weil die Fläche, auf der P. sitzt, beginnt zu schwingen, die Lehne vibriert. Oben singt eine Melodie. Das hier ist etwas vor, nach oder neben der Musik: elementar, aber ohne Gewalt. [Mehr →]

Begegnung
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Heim:Weh West:Berlin

01.12.2014 · poliander

West:berlin im Osten

West:berlin im Osten

Das Jahr der 25 Jahre geht hin. Jedes Ost- und DDR-Thema ist von vorn bis hinten beredet, wie schon vor 20, 15, 10 und 5 Jahren, jedes Klischee  ist zum hundertsten Mal gedreht, gewendet, beschrieben. Alle haben ihre Geschichte erzählt und wieder erzählt, analysiert, und die Geschichten, die weggelassen werden, sind auch immer noch die gleichen. Und aber und aber/mals klagen selbst die Missys, die Ostlerinnen unter ihnen erzählten erzählten erzählten, was das Zeug hielte, und nur die Westler_innen hörten nicht hörten nicht hörten nicht zu.

Getretner Quark wird breit, nicht stark.

P. findet, dass die Westlersozialisierten endlich mal mehr Geschichte/n erzählen sollen. Genießen und schweigen, sagt P., ist auch eine Technik, die Sache in der Hand zu behalten und selbst nichts preiszugeben. P. und P.s Gefährte finden im November 2014 endlich  [Mehr →]

Ausgrabung
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